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100 Jahre Landestheater Detmold

Das Landestheater Detmold wurde mit Spenden der Bürger und Gelder des Fürstenhauses während des ersten Weltkrieges erbaut und am 28. September 1919 eröffnet. Das zuvor 1825 errichtete Hoftheater war 1912 während einer Aufführung abgebrannt.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100jährigen Jubiläum verteidigte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Amin Laschet (CDU) die Freiheit der Kunst angesichts der zunehmenden Attacken besonders der AfD:

Die Freiheit der Kunst gilt uneingeschränkt. Wir brauchen das Theater als einen Ort der Auseinandersetzung und der Kunst.

Heute weise Nordrhein-Westfalen die höchste Theaterdichte aller Bundesländer auf. Um dieses Angebot zu erhalten, werde die Landesregierung den Kulturetat bis zum Ende der Wahlperiode um 50 Prozent erhöhen, kündigte er an.

Das Landestheater Detmold hat an seinem Stammsitz Detmold fünf Spielstätten: das Landestheater selbst mit 650 Plätzen, die Kleine Bühne im Grabbe-Haus mit 80 Plätzen, das Hoftheater im Innenhof mit 250 Plätzen, das Detmolder Sommertheater mit 350 Plätzen, sowie seit März 2009 die Kinder- und Jugendbühne des Landestheaters Detmold unter dem Namen „Junges Theater“.

Das Landestheater Detmold ist die größte Reisebühne Europas. Die Hälfte der rund 300 Vorstellungen in der Spielzeit wird außerhalb von Detmold absolviert. Damit versorgt das Landestheater Detmold Städte und Gemeinden ohne eigenes Ensemble mit Theaterkultur und zählt somit zu den sogenannten Landesbühnen.

 

Foto: Andreas Praefcke, CC-BY 4.0

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