60. BTT 28.-30.Oktober 2020

Nur noch wenige Wochen bis zur 60. Bühnentechnischen Tagung in Ulm. Mit einem umfangreichen Hygienekonzept, welches die Bereitstellung von Gesichtsmasken (Danke an die Firma Gerriets), modernen Raumluftreinigungsanlagen (Danke an die Firmen HOAC, CAST, Bioclimatic und 1st selection) sowie Distanzmeldern (DisTag von der Firma Riedel) sowie Schnelltests gut vorbereitet ist, wollen wir zeigen, wie in Zeiten von Corona Branchenveranstaltungen möglich sind.

Das umfangreiche Kongressprogramm ist online!

Hier einige Highligths:

28.10.2020 – 11:30 Uhr • SoundBox
Streaming von Konzerten im Internet

– Welche Räume muss ich vorsehen für die Produktion?
– Welche Kamerapositionen sind erforderlich?
– Was kostet mich die Infrastruktur?
– Was kosten mich Endgeräte und Software?
– Welche Qualitätsstandards gibt es?
– Wohin geht die Reise?

Referent: Andreas von Gaffenried (BWKI)

28.10.2020 – 11:30 Uhr •Vortragsforum
Alles neu? – Die Ausbildung zum Mediengestalter nach der Novellierung

In den Jahren 2018/2019 wurde die Ausbildung zum Beruf des Mediengestalters Bild und Ton modernisiert.

Jaro Razmowa nahm für die DTHG und den Deutschen Bühnenverein als Sachverständige Expertin an dem Verfahren teil und berichtet über Änderungen und Neuheiten.

28.10.2020 – 12:30 Uhr • Vortragsforum
Im/material Theatre Spaces – AR and VR for Theatre

digital.DTHG ist der neue Kompetenzbereich der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft: Hier wird untersucht, welche Potentiale digitale Technologien wie VR und AR für die Theater- und Veranstaltungsbranche in Deutschland haben. In praxisnahen und anwendungsorientierten Forschungsprojekten werden gemeinsam mit Kooperationspartnern grundlegende Lösungsansätze konzipiert und als nachhaltig übertragbare Musterlösungen erprobt. Das Spektrum erstreckt sich dabei über die drei Disziplinen Theatertechnik, Theaterarchitektur und Bühnenbild: Wie kann durch Augmented Reality die Einhaltung sicherheitstechnischer Branchenstandards gewährleistet werden? Wie lassen sich Bühnenbilder virtuell konzipieren und neue digitale Gestaltungs- und Planungsprozesse im gängigen Theaterbetrieb etablieren? Wie kann der zukünftige Sanierungsprozess eines Theatergebäudes mit der Öffentlichkeit transparent diskutiert werden? Wie kann im/materielles Kulturerbe einem breiten Publikum zugänglicher gemacht werden?

Im Vortrag geben die Projektleiter Franziska Ritter und Pablo Dornhege Einblick in das Projekt.

gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

28.10.2020 • 13:30 Uhr • Vortragsforum
Wieso Planung ? und vor allem: warum ich?

Neubau, Umbau und Revitalisierung haben nach Plan zu erfolgen. Oder besser gesagt: die Umsetzung gelingt nur mit einer ausführbaren Planung. Dabei scheint die Rollenverteilung meist klar. Der Planer plant, der Ausführende baut. Bis zu dem Moment, in dem der Ausführende meint, die ihm übergebene Planung eigne sich nicht für die Werkstatt- und Montageplanung. Und der Planer meint, seine Pläne seien ohne weiteres umsetzbar. Dazwischen steckt noch der Auftraggeber, der im Vertrauen auf die Fachkunde der Planenden und Ausführenden von beiden Seiten torpediert wird. Ein Drama in mehreren Akten?
Verantwortlichkeiten aller Beteiligten, die Anforderungen an die Qualität der einzelnen Beiträge und vertragliche Lösungsmöglichkeiten werden vorgestellt und erläutert.
Referentin: Kathrin Heerdt, Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht, Mitglied des Vorstands der ARGE Baurecht im Deutschen Anwaltverein e.V.

29.10.2020 – 11:00 Uhr • Vortragsforum
Systematische Erhöhung der Sicherheit an Bestandanlagen

Absatz 1 der BetrSichV legt fest, dass der Arbeitgeber Instandhaltungsmaßnahmen treffen muss, damit das Arbeitsmittel während der gesamten Verwendungsdauer den Anforderungen, die zum Zeitpunkt des erstmaligen Verwendens zutrafen, entspricht. Sofern sich der Stand der Technik in Bezug auf das zu erreichende Schutzniveau ändert, ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen, ob zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

Die noch heute häufig vorzufindende VBG70-Handwinde mit nur einer Bremse oder ohne Rillenstruktur auf der Trommel verdeutlichen die Problematik in kleineren Spielstätten, maschinentechnische Einrichtungen zum Beispiel ohne die geforderte Lastmessung sind noch heute Theater bzw. Produktionsstätten zu finden. Die systematische Erhöhung der Sicherheit und wirtschaftlich sinnvolle Anpassung an den Stand der Technik soll durch das Thema beleuchtet werden.

Felix Malkowski (erm. Sachverständiger)

29.10.2020 – 12:00 Uhr • Vortragsforum
Die neue DGUV Information 215-320 „Arbeitsmittel zum szenischen Bewegen von Personen“

Im Zuge der Überarbeitungen der DGUV-Informationen wird die Schrift 215-321 „Bereitstellung und Benutzung von Versenkeinrichtungen“ zurück gezogen und die bisherige 215-320 „Fliegen von Personen bei szenischen Darstellungen“ neu überarbeitet. Beide Themen und mehr werden in der neuen DGUV-I 215-320 zusammengefasst.

Wolfgang Heuer (DGUV, UK NRW) erklärt die Änderungen und Neuheiten.

29.10.2020 – 13:00 Uhr • RoundTable 1
RoundTable Werkstattleiter
Nachhaltigkeit – auch Thema für die Werkstatt?
Professor Thomas Sakschewski
Eine Einführung in das Thema mit anschließender Diskussion
Produktionsplanung – ein Nachruf…?
Moderation: Stefanie Braun und Martin Högg

29.10.2020 – 15:45 Uhr
ASPRA® Clean Air Everywhere
Effektive Luftreinigung bei geringem Druckabfall
Referentin: Dr. Gabriele Högg (HOAC Handels GmbH)

Darüber hinaus finden im anatomischen Theater 20 Produkt- und Firmenpräsentationen und weitere Roundtables u.a. für FaSis, Technische Vorstände, das Netzwerk der Branchenfrauen, ermächtigte Sachverständige statt.

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