Ärger in Coburg


Das Coburg zum Freistaat Bayern gehört ist ein Wunder. Die Tradition reichte mehr in Richtung Sachsen und Gotha.
Das Wunder lässt sich aber erklären: die 40.000 Einwohne Stadt Coburg erhielt vom Land Bayern wichtige Zusagen, darunter, die dass das Theater, eine Mehrspartenbetrieb, erhalten bleibt und kräftig mit finanziellen Zuschüssen versorgt wird.
Und so ist es auch zu erklären und durchaus erfreulich, dass die bevorstehende Generalsanierung des schmucken Hauses, die voraussichtlich 65 Millionen Euro kosten soll, zu 75% vom Land mitgetragen wird.
Soweit so gut. Streit gibt es jetzt darüber, was mit dem Ensemble wird, wenn das Theater geschlossen ist (wobei die Frage ist, ob wirklich jemand mit Sicherheit sagen kann, wie lange das dauern wird). Für 6 Millionen Euro soll eine alte Turnhalle ertüchtigt werden, sagen die einen, die anderen wünschen sich mehr Kreativität unter den Künstlern bei der Suche nach vorhandenen oder zu entdeckenden geeigneten Spielstätten (die nichts kosten sollen, freilich.)
Bei dieser Gelegenheit könne das Theater ja auch gleich ein jüngeres Publikum gewinnen, so die Argumentation.
Die Abstimmung im Stadtrat soll nun den Weg weisen.
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