Bundesregierung beschließt Erhöhung des Kulturetats 2017

geldhaufen sepia
Die Bundesregierung hat eine Erhöhung des Etats für Kultur und Medien für das Jahr 2017 beschlossen.
Gegenüber dem Entwurf der Bundesregierung steigt im parlamentarischen Verfahren der Etat für Kultur und Medien für das Jahr 2017 um 266,8 Millionen Euro (19,5%) und beläuft sich nun auf ca. 1,63 Milliarden Euro.
Zu den neuen geförderten Projekten gehören ein Denkmalschutzprogramm (70 Mio €), ein Programm für digitale Strategien in Museen (15 Mio €), ein Tanz-Förderprogramm (5,63 Mio €), die Sanierung des Berliner Ensembles (10 Mio €), im Bereich der Musikförderung Pop, Rock, Jazz ermöglicht der Bund Projekte in der Höhe von 6,1 Mio. € u.a. für die Arbeit der Initiative Musik, der LiveKomm und zur Realisierung des Reeperbahnfestivals, des Pop-Kultur-Festivals Berlin und der c/o Pop Köln. Die Musikmesse jazzahead erhält erneut 200 T€ für die Durchführung in 2018. Das denkmalgeschützte Göttinger Ottfried-Müller-Haus, in dem auch das Junge Theater Göttingen untergebracht ist, soll mit 3 Mio € saniert werden.
Das Programm Exzellente Orchesterlandschaft Deutschland fördert modellhaft sechs Konzertorchester aus der ganzen Republik über einen Zeitraum von fünf Jahren mit 5,4 Mio. € pro Jahr.