50 Jahre OISTAT


Vom 29. September bis 2. Oktober 2018 finden in Cardiff am Royal Welsh College of Music & Drama in Cardiff die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der OISTAT statt.

Eine online Chronik gibt es hier!

Andreas Weidmann tödlich verunglückt

Die DTHG trauert um Andreas Weidmann.
Er verstarb am 11. August 2018 durch einen Unfall. Andreas Weidmann wurde 55 Jahre alt. Fast 15 Jahre war er für die Berliner Festspiele, bzw. die Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH tätig. Nach Stationen an der Schaubühne am Lehniner Platz und am Theater des Westens in Berlin und übernahm er die Technische Leitung der Berliner Festspiele. Seit dem Jahr 2013 war er Technischer Direktor der KBB, blieb aber den Berliner Festspielen weiterhin als Technischer Leiter erhalten.
Theater war für ihn eine große Leidenschaft. Neben seiner Tätigkeit im Haus der Berliner Festspiele hat er sich auch als DTHG-Mitglied stets für die Branche eingesetzt und „sein“ Haus gern für Regionaltreffen oder andere Veranstaltungen geöffnet und viel zur Förderung des Nachwuchses getan.
Sein plötzlicher Tod ist für uns unfassbar. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, und unsere Gedanken sind auch bei den Kollegen und Freunden der Berliner Festspiele, mit denen er viele Jahre zusammengearbeitet hat.
Im Namen des Vorstandes
Wesko Rohde
 
Näheres zur Beisetzung wird später bekanntgegeben.
(Foto: privat.)

IKF Förderbereich "Künstlerische Aktionen" – Antragsfrist: 10. September 2018

Die vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte Individuelle KünstlerInnen Förderung (IKF) unterstützt KünstlerInnen aus dem Ruhrgebiet, die bei künstlerischen Aktionen, Projekten und Veranstaltungen kurzfristig Unterstützung benötigen.
Interessierte Künstler können entsprechende Förderanträge an die IKF stellen. Die nächste Antragsfrist ist der 10. September 2018. 
Mehr Informationen erhalten Sie hier.
 

 

Sommerfest der Freien Volksbühne eV mit historischer Theatertechnik


Auf dem Sommerfest der Freien Volksbühne e. V. Berlin präsentierte das Büro für Bühnentechnik und Geschichte am 1-7-2018  das Funktionsmodell der Donnermaschine des Schlosstheaters Ostankino Moskau. Ausgestellt waren auch die Schautafeln über den Kalklichtscheinwerfer, den Parabolspiegel-Scheinwerfer von Gärtner und von Kulibin, das Heilige Grab von Neuzelle und Patsch, der Wasserfall der Volksbühne Rosa Luxemburg Platz und allg. Effektgeräte.

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Das Foto zeigt Herrn Oliver Reese, Direktor des Berliner Ensemble bei einem Interview.
Klaus Wichmann

DTHG feiert 111-jähriges Jubiläum


Mit einem Festakt feierte die DTHG am 13.6.2018 auf der 59. Bühnentechnischen Tagung das 111-jährige Bestehen des Verbandes. In seinem Grußwort bekräftigte Dr. Günter Winands, Ministerialdirektor und Amtschef bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien die Bedeutung der Theater- und Orchesterlandschaft und die enge Zusammenarbeit zwischen BKM und DTHG bei verschiedenen zukünftigen Projekten. Ein Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung eines Leitfadens für Bau und Sanierung von Theatern und Kulturbauten.
In weiteren Grußworten äußerte Marc Grandmontagne, Geschäftsführender Direktor des Deutschen Bühnenvereins, die Zuversicht, dass die enge Zusammenarbeit von DTHG und DBV richtige und wichtige Antworten auf Fragen der Entwicklung des Theaters oder die Bewältigung des Fachkräftemangels geben könne.
Bert Determann, Präsident des Weltverbandes OISTAT, betonte die große Unterstützung, die durch viele Aktivitäten der DTHG dem Weltverband zuteil wurden und drückte seine Hoffnung aus, dass dies auch in Zukunft so sein werde.
Wesko Rohde, Vorsitzender des Vorstandes der DTHG ging in seiner Festansprache auf die bewegte Geschichte des Verbandes ein und richtete gleichermaßen den Blick in die Zukunft:

Seit ihrer Gründung im Jahre 1907 ist die DTHG eine Organisation, die den Erhalt der Kulturlandschaft in Deutschland und alle damit verbundenen Interessen im Blick haben will. Unsere Mitglieder sind für die messbaren Mittel in den Häusern zuständig. Ohne unsere partnerschaftliche Arbeit an der Ensemblekunst Theater wäre das hohe Sicherheitsniveau und das Bemühen um innovative und großartige Ereignisse nicht möglich. Wir stecken dahinter! ..ist nicht umsonst unser Slogan.
Die letzten Jahrzehnte hat sich teilweise ein Kannibalismus eingestellt, den es zu bekämpfen gilt. Lange wurde gespart, oft auf Kosten der Substanz der Häuser und auf dem Rücken der Mitarbeiter auf unter hinter der Bühne. Diese Substanz ist aber nicht wegzudenkende Grundlage eben jenes Weltkulturerbes Theater.
Die Theaterbauten benötigen Innovation und Öffnung, kulturell wie politisch. Planer und Architekten müssen die Möglichkeit erhalten diese besonderen Bauwerke der letzten Jahrhunderte unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten.
Eine ganzheitliche Betrachtung ist für die einmalige Weltkulturerbelandschaft der Theater notwendig, will man die Häuser in ihrer Bedeutung erhalten.

Im Anwesenheit von 350 Mitgliedern und Gästen wurden besonders verdienstvolle Mitglieder des Verbandes mit der silbernen Ehrennadel „111“  geehrt und der Startschuss für die DTHG-online-Chronik gegeben.