Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2013 in Berlin

In folgender Presseerklärung hat der Deutsche Bühnenverein heute die Nominierten des diesjährigen Theaterpreises FAUST bekanntgegeben:

Der Faust
Der Faust
Köln, den 12. September 2013
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2013 in Berlin
Nominierte, Lebenswerk und Preis des Präsidenten stehen fest
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Am 16. November 2013 wird der Deutsche Theaterpreis DER FAUST zum achten Mal verliehen.
In diesem Jahr findet die Vergabe in der Staatsoper im Schiller Theater Berlin 
statt.
Ausgezeichnet werden Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeit wegweisend für das deutsche Theater ist. DER FAUST ist ein nationaler, undotierter Theaterpreis, der auf die Leistungskraft und künstlerische Ausstrahlung der Theater aufmerksam macht und diese würdigt.
Er wird in Kooperation mit der Kulturstiftung der Länder, der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste und einem jährlich wechselnden Bundesland vergeben – in diesem Jahr ist es das Land Berlin. Finanziert wird die Veranstaltung von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin, der Kulturstiftung der Länder und dem Deutschen Bühnenverein.
Die Nominierten in den acht Kategorien:

  • Regie Schauspiel
    Luk Perceval, „Jeder stirbt für sich allein“, Thalia Theater Hamburg
    Michael Thalheimer, „Geschichten aus dem Wiener Wald“, Deutsches Theater Berlin
    Kay Voges, „Das Fest“, Schauspiel Dortmund
  • Darstellerin/Darsteller Schauspiel
    Constanze Becker, Medea in „Medea“, Schauspiel Frankfurt
    Lina Beckmann, Frau John in „Die Ratten“, Schauspiel Köln
    Olaf Johannessen, Peer Gynt in „Peer Gynt“, Düsseldorfer Schauspielhaus
  • Regie Musiktheater
    Lorenzo Fioroni, „Elektra“, Theater Augsburg
    Claus Guth, „Pelléas et Mélisande“, Oper Frankfurt
    Alexandra Szemerédy/Magdolna Parditka, „Madama Butterfly“, Landestheater Coburg
  • Sängerdarstellerin/Sängerdarsteller Musiktheater
    Christian Gerhaher, Pelléas in „Pelléas et Mélisande“, Oper Frankfurt

    Sharleen Joynt, 1. hoher Sopran/Ariadne in „Dionysos”, Theater und Orchester Heidelberg
    Alexander Tsymbalyuk, Boris in „Boris Godunow”, Bayerische Staatsoper München
  • Choreografie
    Bridget Breiner, „Ruß“, Ballett im Revier Gelsenkirchen

    Sharon Eyal/Gai Behar, „Plafona“, Oldenburgisches Staatstheater
    Nanine Linning, „Zero”, Dance Company Nanine Linning – Theater und Orchester Heidelberg
  • Darstellerin/Darsteller Tanz
    Catherine Franco, Romy Schneider in „Sissi“, Ballett der Oper Hannover

    Anna Süheyla Harms in allen sechs Stücken aus dem Ballettabend „Future 6“, Gauthier Dance – Theaterhaus Stuttgart (Kooperation mit der Schauburg München)
    David Moore, Krabat in „Krabat“ Stuttgarter Ballett
  • Regie Kinder- und Jugendtheater
    Andrea Kramer, „Die besseren Wälder“, Consol Theater Gelsenkirchen

    Claus Overkamp, „Schwester“, Theater Marabu Bonn
    Mina Salehpour, „Über Jungs“, Grips Theater Berlin
  • Bühne/Kostüm
    Annette Kurz, „Jeder stirbt für sich allein“, Thalia Theater Hamburg

    Thilo Reuther, „Die Macht der Finsternis“, Düsseldorfer Schauspielhaus
    Ene-Liis Semper, „Der imaginäre sibirische Zirkus des Rodion Raskolnikow“, Münchner Kammerspiele

Die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste wählen aus diesen Nominierten die Preisträger aus, die am Abend der Verleihung bekannt gegeben werden.
Die Preisträger für das Lebenswerk und den Preis des Präsidenten stehen bereits fest:
Den Preis für das Lebenswerk erhält die Schauspielerin Inge Keller.
(…) 
Der Preis des Präsidenten geht an das Gesamtensemble des Staatsschauspiels Stuttgart.
Das Gesamtensemble des Staatsschauspiels Stuttgart erhält den Preis des Präsidenten für seinen Entdeckermut, seine Improvisationskraft, für seine inspirierende, nicht nachlassende Intensität, nicht zuletzt für seine produktive Gelassenheit, mit der alle am Staatsschauspiel Arbeitenden, also Technik, Verwaltung, Intendanz und Künstlerinnen und Künstler, jene Unzumutbarkeit auf sich nahmen und das fast Unmögliche leisteten, angesichts der skandalösen Situation der Sanierung des Schauspielhauses, die drei Jahre und drei Umzüge in neue Spielstätten erzwangen.
Veranstaltungspartner des Deutschen Theaterpreises DER FAUST ist die Staatsoper im Schiller Theater Berlin.
(…)
http://www.buehnenverein.de/de/presse/pressemeldungen.html?det=362