DTHG Regionaltagung Süd in München

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Ursprünglich hatten die Stadtväter Münchens die Idee, eine Halle für die Kernforschung mit einem Reaktor inmitten der Stadt zu bauen. Das ist lange her und wurde so nie umgesetzt. Doch die Reaktorhalle war gebaut. Im Laufe der Jahre wurde sie dann zum Experimentierrraum für Konzert- und Theateraufführungen.  Und da die Experimente des Theaters und der Musik nie den Menschen wirklich gefährlich werden können, fand man gefallen an der Nutzung aber nicht an der Halle. Kurzum: es wurde saniert.

Die 28m lange und 12 m breite sowie 15m hohe Halle sollte nun für Theater- und Konzertveranstaltungen fit gemacht werden. Das bedeutete aber auch, dass die Nachhallzeit von 5-6 Sekunden auf ein vernünftiges Maß reduziert werden musste.

Auf dem winterlichen Treffen der DTHG-Regionalgruppe Süd beschrieben Klaus Haarer, Klaus Zeiler und Eckard Mommertz wie die Reaktorhalle umgebaut und für die neue „friedliche“ Nutzung präpariert wurde.

Ausserdem stand eine Produktvorstellung von ETC‘s Nomand-System sowie die Themen Europäische Normen und Standardidiserung (Andreas Bickel) und Informationen über das DTHG-Erasmus-Plus-Programm und die bevorstehende Messe Stage|Set|Scenery 2015 auf dem Programm. Für die rund 50 DTHG-Mitglieder, darunter Ehrenpräsident Siegfried Stäblein, ein informativer und interessanter Tag. Danke an die Firmen: ETC, Zeiler-Technik, MüllerBBM sowie die Hochschule für Musik und Theater und George Boeshenz, Regionalleiter Süd.

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