Deutsch DTHG

Einstein wäre begeistert..

Zwei Orte, viele Geschichten, nicht weniger als die Relativitätstheorie, Schroedingers Katze und die Grundfragen der Existenz in einem physikalischen Labor des Lebens im Universum.
Das kann Theater.
Klug, anspruchsvoll und witzig, dabei nicht didaktisch. Man darf ruhig wissen, es hilft aber nichts.
(Wenn Dein Spiegel-Ich gleichzeitig heiratet. Wer sieht besser aus?)
Im Universum sind wir wahrscheinlich, im Netz unsterblich. Das bleibt.

Kay Voges, seinem Team, dem Schauspiel Dortmund und der Parallelwelt am BE gelingt in einer großartigen Ensembleleistung eine perfekte Vernetzung von Kunst und Technik, ohne Verlierer. Das hohe technische Niveau unterstützt die Schauspieler und erweitert spielerisch deren Möglichkeiten.
Die große technische Leistung, die zweifelohne hinter dieser Produktion steht, ist so unaufdringlich, dass der Zuschauer nach wenigen Minuten die Anwesenheit der Kameraleute vergisst und von Berlin nach Dortmund und in die Räume der entfernten Theater springen kann.
Theater, der analogste aller Räume, konnte schon immer Künste verbinden. Ingenieursleistung und techniche Innovation in den Dienst der Kunst zu stellen ist nicht neu, Digitalität als ergänzendes und tragendes Mittel einzusetzen dagegen schon. Technik ist nicht autonomes Handwerkszeug sondern erweitertes Mittel einer Kommunikation mit dem Zuschauer.
Absolut sehenswert.

Die DTHG hat gemeinsam mit dem Schauspiel Dortmund die Akademie für Theater und Digitales gegründet, eine Institution die Künstler und Techniker in gemeinsamen Laboratorien studieren und forschen lassen möchte.
Theater sind hier einmal mehr die Wegbereiter innovativer Entwicklungen. Die Chronik der DTHG ist voll von Beispielen solch kreativ-technischer Kooperationen.

 

WR

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