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Hamburg will Deutschlands Musikstandort Nr.1 werden

Elbphilharmonie2013

Die Handwerkskammer der Stadt Hamburg hat eine Studie präsentiert, in der die künftige Rolle der Stadt Hamburg als Musikstadt als besonders bedeutsam beschrieben wird.

In einer Pressemeldung der HWK heisst es dazu:

„In den vergangenen fünf Jahren war bereits für knapp 27 Prozent der Hamburg-Touristen der Besuch eines Konzerts oder Musicals einer der relevanten Reiseanlässe, so Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der HWK Hamburg, und ergänzt: „Für die Zukunft wird Musik in Hamburg sogar für fast jeden zweiten Deutschen einen Reiseanlass darstellen und damit in der touristischen Relevanz mit dem Hamburger Hafen fast gleichziehen“.

Hamburg liegt heute nur auf Platz vier der deutschen Städte, die mit Musik verbunden werden, so ein Ergebnis der Studie. Im Gegensatz zu Berlin, Bayreuth oder Dresden, deren Schwerpunkte vornehmlich im Bereich der klassischen Musik und Oper lägen, sei Hamburgs Musikleben allerdings deutlich breiter aufgestellt.
Insgesamt zieht die Handelskammer eine positive Bilanz des musikalischen Status-Quo, sieht aber viele Anknüpfungspunkte zur Optimierung und schlägt 13 konkrete Maßnahmen vor. Unter anderem sollen die Rahmenbedingungen für die Hamburger Live-Musik-Club-Szene verbessert, der Bau einer Musikhalle mittleren Formats (2000 bis 4000 Plätze) vorangetrieben und die musikalischen Angebote von und für Jugendliche gestärkt werden. Mit einer zentralen Internetseite zur Musikstadt Hamburg sollen die bestehenden musikalischen Schätze der Stadt darüber hinaus besser nach außen und nach innen sichtbar gemacht werden, damit Hamburg in den kommenden Jahren zur bedeutendsten Musikstadt Deutschlands werden kann.
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