Karlsruhe: Die Sanierung des Staatstheaters

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(dpa): Nach der geplanten Sanierung des Badischen Staatstheaters Karlsruhe sollen die Bürger neue Einblicke in die Theaterarbeit bekommen. «Wir wünschen uns ein umfassend offenes Gebäude, das den ganzen Tag lang transparent macht, was dort passiert», sagte der Technische Direktor für die Sanierung, Ivica Fulir, am Mittwoch. Das Staatstheater soll generalsaniert und erweitert werden. Der Karlsruher Gemeinderat hatte den 125 Millionen Euro teuren Arbeiten am Dienstagabend zugestimmt. Das Land Baden-Württemberg und die Stadt übernehmen je die Hälfte der Kosten.
Als erster Bauabschnitt ist der Neubau eines Schauspielhauses mit integriertem Jungem Staatstheater geplant. Fulir geht davon aus, dass die Bauarbeiten am Ende der Spielzeit 2017/18 beginnen. Entstehen sollen auch neue Probenräume und Werkstätten. Im letzten Bauabschnitt soll das bestehende Gebäude saniert werden.
Danach könnten auch die Foyerflächen besser genutzt werden. «Wir können uns vorstellen, dort Ausstellungen zu zeigen oder eine offene Bühne einzurichten, auf der jeder sprechen kann.» In den kommenden Wochen starte ein Architektenwettbewerb. Fulir rechnet mit Bewerbungen aus der ganzen Welt.