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La Fenice nach den Überschwemmungen und vor dem Saisonstart

Nach den Flutwellen der letzten Tage, wobei der Höchststand von 110 cm zum ersten seit mehreren Jahrezehnten erreicht wurde und Schäden in Höhe von mehr als 30 Millionen Euro angerichtet hat, beginnt die Stadt mit Aufräumarbeiten. 3.000 Jugendliche trafen nach Angaben der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ aus ganz Italien ein, um bei der Säuberung der Stadt mitzuhelfen. Auf Facebook meldeten sich Hunderte Elektriker, Installateure und Maurer, die kostenlos bei der Behebung der Schäden mitarbeiten wollen.

Das weltberühmte Fenice-Theater sorgt sich um den am kommenden Sonntag geplanten Saisonbeginn. Die Proben zu Giuseppe Verdis „Don Carlos“ finden zur Zeit in der Stadt Treviso statt. Das Hochwasser hat am Gebäude in Venedig Schäden in Höhe von einigen Millionen Euro verursacht.

Hilfe kommt derweil von anderen Künstlern: In der italienischen Botschaft in Moskau wird am Dienstag anlässlich eines Konzerts des russischen Dirigenten Waleri Abissalowitsch Gergijew offiziell die Spendensammlung für Venedig präsentiert. Scala-Intendant Alexander Pereira plant am 29. November ein Benefiz-Konzert im Mailänder Opernhaus. Die Einnahmen sollen zur Unterstützung des Fenice-Opernhauses dienen. Geplant ist an der Scala eine Aufführung von Ravels „Bolero“.

Claudio Scarpa, Direktor des Hotelierverbands Federalberghi, erklärte, dass 35 Prozent der bereits gebuchten Hotelaufenthalte abgesagt worden seien.

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