Sanierung des Landestheaters Coburg ab dem Jahr 2017

Landestheater Coburg

Landestheater Coburg

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1827 als Herzogliches Sachsen-Coburg-Gothaisches Hoftheater hat das Landestheater Coburg infolge steigender Zuschauerzahlen und Ansprüche sowie technischer Innovationen bereits viele bauliche Veränderungen erfahren. Die letzte umfassende Sanierung liegt jedoch schon rund 40 Jahre zurück.
Wie der Bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) und der Coburger Oberbürgermeister Norbert Tessmer (SPD) am 1.02.2016 in einer gemeinsamen Pressekonferenz ankündigten, soll das Theater im Jahr 2017 grundlegend saniert und restauriert werden. Hierfür werde der Freistaat Bayern mehr als 40 Millionen Euro bereitstellen. Ausschlaggebend für den Zeitpunkt des Sanierungsvorhabens war ein Wasserschaden im Jahr 2013, infolgedessen das Gebäude im jetzigen Zustand nur noch bis Ende des Jahres 2018 genutzt werden dürfte.
Das nach Plänen von Karl Balthasar Harres und Vincenz Fischer-Birnbaum errichtete klassizistische Hauptgebäude besteht aus einem Foyer, Zuschauer- und Bühnenbau, einem dreigeschossigen Mittelbau und seitlichen Flügelbauten. In einer geplanten Bauzeit von vier Jahren soll dieses Gebäude an die Anforderungen der heutigen Zeit angepasst und um einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Während der Sanierung soll der Theaterbetrieb in einer Ausweichspielstätte fortgeführt werden.
Zudem werde das Landestheater Coburg sich gemeinsam mit der Veste Coburg für die Aufnahme in das UNESCO-Welterbe „Lutherstätten in Mitteldeutschland“ bewerben.