Allgemein

Stuttgart: Kulturmetropole Nr. 1 in Deutschland

Das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat im Auftrag der Berenberg Bank die 30 größten Städte Deutschlands im Hinblick auf ihr Kulturleben untersucht.
Das Ergebnis: Stuttgart ist Kulturmetropole Nr. 1, Dresden, München und Berlin folgen auf den Plätzen 2, 3 und 4, während altindustrielle Städte wie Gelsenkirchen, Duisburg und Wuppertal das Schlusslicht bilden.
In einer Pressemeldung der Berenberg Bank heißt es:
Die Attraktivität und Vielfalt der Kulturlandschaft sind wichtige Aspekte der Lebensqualität. Gerade hochqualifizierte und kreative Menschen leben mit Vorliebe dort, wo es ein ansprechendes kulturelles Umfeld gibt. …

Der Städtevergleich zeigt deutliche Unterschiede bezüglich der Kulturlandschaft in den deutschen Städten. „Die meisten gut platzierten Städte weisen sowohl gute Bedingungen für die Kulturproduktion als auch für die Kulturrezeption auf. Hier hat die Kulturwirtschaft bereits eine hohe Bedeutung als Arbeitgeber

gewonnen. Die kulturell attraktiven Städte weisen außerdem die höchsten Bevölkerungszuwächse auf, was ihre Potenziale für die Kulturproduktion und -rezeption weiter stärkt“, erklärt Dr. Silvia Stiller, Forschungsdirektorin beim HWWI.
„Stuttgart glänzt mit einer großen Zahl von Theaterplätzen, Investitionen in die Kultur- und Bibliothekslandschaft sowie mit Top-Platzierungen im Hinblick auf Theater- und Museumsbesucher“, begründet Stiller das gute Abschneiden der Schwabenmetropole. Kulturell vielseitige Städte ziehen Künstler an, das zeigt sich in der Hauptstadt Berlin, die mit 50.000 Beschäftigten in der Kulturwirtschaft und mehr als 33.000 Künstlern die höchste Künstlerdichte aufweist. Die zweitplatzierte Stadt Dresden punktet als „Museumsstadt“, weist viele Theaterbesucher auf und verfügt über eine große Anzahl an Beschäftigten in der Kulturwirtschaft. München erreicht sehr hohe Umsätze in der Kulturwirtschaft und schneidet auch bei der Anziehungskraft der Bibliothe- ken und Museen sehr gut ab. Mehr als 40.000 Menschen sind hier im kulturellen Bereich tätig, das sind 5,7 Prozent aller Beschäftigten in der bayerischen Hauptstadt.
Der Städtevergleich zeigt, dass nicht nur die größten deutschen Städte mit ihrem kulturellen Angebot glänzen und so attraktiv für ihre Bewohner sind. Auch mittelgroße Beamten- und Universitätsstädte wie Bonn (Rang 5), Münster (Rang 7) und Leipzig (Rang 12) sind hier gut platziert, was positiv im Hinblick auf ihre zukünftigen Entwicklungspotenziale zu bewerten ist. “
Die gesamte Studie steht hier zum download bereit

Schreibe einen Kommentar