Trier: Nun Sanierung statt Neubau

In Sachen Sanierung des Theaters in Trier weist der Kompass der Stadt nun in Richtung Sanierung statt Neubau. Mit 45 Stimmen entschied der Stadtrat für eine Sanierung, lediglich drei Abgeordnete der AfD und FDP stimmten dagegen.

Das Kostenvolumen der Sanierung beläuft sich auf knapp 49 Millionen Euro, bezogen auf das Preisniveau des Jahres 2018. Die Summe enthält einen 15-prozentigen Risikoaufschlag für die Altbausanierung. Jährliche Kostensteigerungen von vermutlich drei Prozent wegen der Preisentwicklung im Bausektor werden erwartet. In die Kostenkalkulation durfte das nicht aufgenommen werden.

Die Sanierung beinhaltet unter anderem die Erneuerung der Außentüren und Fenster sowie des Daches. Die Heizungsanlage wird ebenfalls komplett erneuert, ebenso die Abwasser-, Wasser- und Feuerlöschanlagen. Auch die in die Jahre gekommene Bühnentechnik wird ausgetauscht. So werden etwa die Handkonterzüge auf elektrische Antriebe umgestellt. Die Eingangshalle wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.

Während der Sanierung wird der Spielbetrieb in einen neuen Saal ausgelagert, der neben der Tufa entsteht. 6,9 Millionen Euro Baukosten werden dafür veranschlagt. Dieses Gebäude steht danach für die freie Kunstszene zur Verfügung. Geplanter Wiedereinzug in das sanierte Stadttheater: August 2024.

siehe auch hier.

Schreibe einen Kommentar